Kreditkarte bei negativer Bonität
30. September 2009
Mit einer Kreditkarte ist das Leben leichter. Viele Transaktionen sind ohne sie gar nicht mehr vorstellbar. Wie sehr das moderne Leben bereits vom Plastikgeld bestimmt wird, merkt man oft erst, wenn man keine Kreditkarte (mehr) hat.
Oft reicht ja schon eine längere Arbeitslosigkeit mit entsprechenden Finanzproblemen, um in eine wirtschaftliche Schieflage zu geraten. Wenn dann einige Kredite nicht bedient werden, die Kreditkarte vielleicht auch mal zwei, drei Monate nicht bezahlt wird, dann gibt es die ersten negativen Einträge bei der Schufa und die Kreditkarte ist meist auch schnell weg.
Wer dann eine neue Kreditkarte bei negativer Bonität beantragen möchte, der kann sich an seinen fünf Fingern abzählen, dass der Antrag keinen Erfolg haben wird. Jedenfalls keinen Erfolg bei herkömmlichen Kreditkarten-Ausstellern.
Es gibt jedoch eine Möglichkeit, ganz legal und auch ganz problemlos an eine Kreditkarte kostenlos bei negativer Bonität heranzukommen. Man beantragt eine Prepaid-Kreditkarte. Das System ist das gleiche wie bei einem Prepaid-Handy. Der Karteninhaber zahlt vorab auf die Karte ein und kann dann über diese Summe – und keinen Cent mehr – verfügen. Gerade für Menschen, die in wirtschaftliche Not geraten sind, kann eine solche Karte sehr hilfreich sein.
Sie ermöglicht günstige Einkäufe – zum Beispiel im Internet, wo oft ausschließlich mit Karte gezahlt werden kann – gleichzeitig sind sie aber vor eine Überschuldung durch die Kartenbenutzung geschützt. Denn der Kreditkarten der Prepaid-Karte ist gleich null. Es kann wirklich nur so lange eingekauft werden, wie die Karte auch tatsächlich gedeckt ist. Auch der psychologische Aspekt ist dabei nicht zu unterschätzen. Eine Kreditkarte gehört heute zum Leben dazu. Ohne Karte fühlt sich mancher als minderwertig. Das fängt die Prepaid-Kreditkarte geschickt auf.


