Gute Konditionen für eine Baufinanzierung sichern
22. August 2009
Wer einen Immobilienkredit benötigt, der sollte schon sehr früh mit den Vorbereitungen beginnen, wenn es sich gute Bauzinsen sichern möchte. Hier kommt dem vorgehaltenen Eigenkapital bei der Bemessung der Zinsen eine große Bedeutung zu. Je höher der Anteil des in das Vorhaben einzubringenden Eigenkapitals ist, desto günstigere Konditionen bekommt man in der Regel eingeräumt.
Die Hypothek kann vertraglich sehr unterschiedlich gestaltet sein, wird aber immer als Recht des Darlehensgebers in das Grundbuch der beliehenen Liegenschaft eingetragen. Die Banken bieten bei dem Hypothekendarlehen die Möglichkeit einer kontinuierlichen Tilgung durch eine Annuität an. Eine Annuität hat den Vorteil, dass die zu entrichtenden Raten über die gesamte Laufzeit gleich bleiben. Das erhöht die finanzielle Planungssicherheit des Kunden. Dabei ist es so, dass bei langen Laufzeiten zu Beginn der Anteil der Zinsen in der Regel höher ist als der Tilgungsanteil. Zum Ende der Laufzeit hin wird der Zinsanteil immer geringer und der Tilgungsanteil steigt.
Eine weitere Möglichkeit beim Baukredit ist die Fälligkeitshypothek. Bei der Fälligkeitshypothek zahlt man über die gesamte Laufzeit hinweg nur die Zinsen. Die komplette Tilgung ist bei Ablauf der vertraglichen Laufzeit in einer Summe fällig. Besonders beliebt ist es, diese Form der Finanzierung eines Eigenheims mit einer Versicherung zu koppeln, bei der der Termin der Auszahlung des angesparten Guthabens mit dem Termin der Fälligkeit der Termin-Hypothek zusammen gelegt wird. So kann man Teile oder die gesamten Aufwendungen für die Tilgung als Vorsorgeaufwendungen bis zu den vom Gesetzgeber vorgegebenen Höchstbeträge sogar steuerlich geltend machen und sich dadurch einen zusätzlichen Vorteil sichern.
Die wohl lukrativste Form beim Baudarlehen ist die Finanzierung des Vorhabens aus einem zuteilungsreifen Bausparvertrag. Die dafür von den Bausparkassen angebotenen effektiven Zinsen sind unschlagbar, zumindest wenn man den Zahlen der Werbeangebote glaubt. Dass man ihnen glauben kann, beweisen konkrete Rendite- und Kostenberechnungen. Bei den effektiven Jahreszinsen muss man nämlich hier berücksichtigen, dass man ja nur einen Teil der Gesamtsumme des Bausparvertrages als Darlehen nehmen muss und man mindestens die Hälfte schon angespart und darauf Rendite bezogen hat. Diese Faktoren werden in die Berechnung der effektiven Jahreszinsen immer mit einbezogen und machen Zahlen möglich, die unterhalb der Zwei- Prozent- Grenze liegen.


