Anschlussfinanzierung
22. Mai 2009
Die Anschlussfinanzierung folgt nach dem Ablauf der Erstfinanzierung. Eine Anschlussfinanzierung kommt meisten beim Kauf von Immobilien vor, denn hier werden hohe Summen in der Regel finanziert. Die Erstfinanzierung geht meistens über einen Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren und nach dieser Zeit muss die Restschuld über eine Anschlussfinanzierung neu finanziert werden. Während der ersten Finanzierungsphase zahlt der Bankkunde eine gleich bleibende Monatsrate. Bei der Anschlussfinanzierung wird diese monatliche Rate neu verhandelt.
Oft erhalten die Bankkunden ein Angebot zur Anschlussfinanzierung von ihrer Bank schon vor dem Ende der Erstfinanzierung. Es ist allerdings ratsam nicht gleich das erste Angebot für die Anschlussfinanzierung anzunehmen. Es wird den Kunden angeraten verschiedene Angebote einzuholen und diese dann miteinander zu vergleichen.
Da bei der Anschlussfinanzierung die vertraglichen Details neu verhandelt werden, sollten die Kunden hier besonders auf die Zinsen, die Laufzeit, Sondertilgungsmöglichkeiten, die monatliche Belastung achten. Schon ein minimaler Zinsunterschied hat Auswirkungen auf die monatliche Rate bzw. auf die komplett zurückzuzahlende Summe.
Kunden die zum Ende der Erstfinanzierung Versicherungen oder vergleichbares ausbezahlt bekommen, können durch diese Geldbeträge die Summe der Anschlussfinanzierung minimieren. Manche Kunden können allerdings auch die Restsumme direkt tilgen und benötigen dann keine Anschlussfinanzierung mehr.
Auch bei der Anschlussfinanzierung ist es sehr wichtig, dass die Kreditnehmer keine negativen Schufaeinträge haben und über ein monatliches Einkommen verfügen. Negative Schufaeinträge können eine Anschlussfinanzierung verhindern und dies hätte den Verlust des Objekts zur Folge.


