Merkel, wir haben ein Problem
13. Mai 2010
Zuerst zögerte unsere Kanzlerin mit der schnellen Hilfe für Griechenland, dann wurden etliche Bedingungen an die Finanzhilfe gebunden und nun muss Deutschland nicht nur 8 Milliarden sondern einige mehr bezahlen. Auch wenn gebetsmühlenartig immer wieder von “Bürgschaften” und Kontrollen gesprochen wird, kann ich nicht recht glauben, dass die Bürgschaften ausreichen werden, denn denn die meisten Kreditinstitute zocken was das Zeug hält. Das sind dieselben Banken und Versicherungen, die noch vor einigen Monaten um finanzielle Hilfe baten. Und das Beste an der Sache ist, dass VOR den Bundestagswahlen alle Politiker (Frau Merkel inklusive) deratige “Geschäfte” der Banken unterbinden wollten. Irgendwie haben unsere Volksvertreter dies wohl nach der Wahl vergessen.
Dass es auch anders geht, beweist Herr Sarkozy! Ja, der französische 1. Mann in Paris. Der hat nämlich seinen Geheimdienst beauftragt alle “auffälligen” Aktivitäten der französischen Transaktionen zu überwachen (auch die Banken, die man überwachen kann). Vielleicht ungewöhnliche Maßnahmen, die der kleine Mann da unternimmt aber wer will es ihm verübeln?
Frau Merkel macht entweder nichts oder sie macht es so geheim, dass es keiner mitbekommt. Zu allem Überfluß muss dann noch die NRW Wahl noch so übel für sie und die CDU laufen, sodass gleich die üblichen Verdächtigen wie Koch und Co. versuchen daraus Kapital zu schlagen. Nein, nein, Frau Merkel hat sich nicht unbedingt den besten Zeitpunkt für ihre Kanzlerschaft ausgesucht und Guido ist nicht unbedingt der große Helfer in diesen schwierigen Zeiten. Ich frage mich was die Regierung eigentlich bis jetzt erreicht hat?


